Das Serviceheft für dein Zuhause

Schutz vor Einbruch und Diebstahl

Lesedauer: ca. 5 Minuten | Schwierigkeit: einfach

500 Millionen Euro - das ist der Schaden, der in Deutschland im letzten Jahr durch Einbrüche verursacht wurde. Es wäre aber falsch Angst zu haben, denn du kannst viel dafür tun nicht selbst Opfer eines Einbruchs zu werden. Wenn du einige Grundregeln beachtest, kannst du das Einbruchsrisiko deutlich senken. Bist du darüber hinaus bereit in Sicherheitstechnik zu investieren, kannst du dein Zuhause noch besser schützen.

1. Sicherheitsgrundregeln beachten

Obwohl es selbstverständlich ist, solltest du es dir immer wieder ins Gedächtnis rufen: Die Haustüre sollte immer abgeschlossen werden, auch wenn du nur kurz aus dem Haus gehst. Eine zugezogene Tür kann von geübten Einbrechern blitzschnell geöffnet werden.

Gleiches gilt für Fenster, Balkon- und Terrassentüren: Ein gekipptes Fenster ist wie ein offenes Fenster. Einbrecher haben bei gekippten Fenstern ganz leichtes Spiel, da sie überhaupt keine Gewalt anwenden müssen, um ins Haus zu gelangen.

Verstecke Ersatzschlüssel nicht auffällig in der Nähe des Hauses. Einbrecher sind geübt darin solche Verstecke zu finden. Gib deinen Schlüssel lieber einem Nachbarn. Solltest du die Schlüssel verlieren, wechsle sofort den Schließzylinder aus. Denn dringt ein Einbrecher mit deinem eigenen Schlüssel in deine Wohnung ein, bekommst du keinen Schadensersatz von deiner Versicherung.

Gib keine Hinweise auf eine längere Abwesenheit in sozialen Medien wie Facebook, Twitter und Co. Einbrecher nutzen diese Informationen, um zu erfahren welche Häuser unbewohnt sind.

Bitte vor einer Urlaubsreise Nachbarn darum, dein Haus bewohnt aussehen zu lassen. Dazu sollten Post und Zeitungen aus dem Briefkasten genommen, ab und an die Rollläden betätigt und am Abend auch mal das Licht eingeschaltet werden. Aufmerksame Nachbarn sind die beste Alarmanlage.

Achte auf unbekannte Personen in deiner Wohngegend und frage deine Nachbarn, ob ihnen etwas aufgefallen ist. Informiere bei verdächtigen Beobachtungen die Polizei. Diese kann der Sache nachgehen und gegebenenfalls entwarnen.

2. In Sicherheitstechnik investieren

Um auf Nummer sicher zu gehen, kannst du dir eine Einbruch- und Überfallmeldeanlage einbauen lassen. Diese meldet Einbrüche automatisch bei der Polizei. Außerdem kannst du den Alarm auch selber auslösen, wenn du in Gefahr bist.

Zusätzlich kannst du Überwachungskameras und Bewegungsmelder montieren lassen. Eine Schutztür ist ebenfalls eine sinnvolle Investition. Da Einbrecher gerne im Dunkeln arbeiten, kann auch eine Gartenbeleuchtung hilfreich sein.

Einbrecher werden davon abgeschreckt, wenn eine Immobilie bewohnt aussieht. Brennen Abends Lichter erzeugt das den Eindruck, dass jemand Zuhause ist. Bist du außer Haus kannst du Beleuchtung und Rollläden durch Zeitschaltuhren steuern und den Eindruck erwecken, dass du Zuhause bist.

3. Wertgegenstände absichern

Schließe auf alle Fälle eine Hausratsversicherung ab. Damit kannst du einen Einbruch zwar nicht verhindern, du bist aber gegen den materiellen Schaden versichert. Prüfe auch, ob neue, teure Gegenstände in und am Haus (E-Bike, Laptop und Tablets, Mähroboter, …) von deiner Versicherung abgedeckt sind.

Wenn du Wertgegenstände Zuhause lagerst, solltest du diese am besten in einem Safe verwahren. Die sichere Verwahrung ist auch Voraussetzung, dass die Hausratsversicherung entschädigt. Bargeld ab einer Höhe von 1.500€ sowie Sparbücher und Gegenstände aus Gold, Silber oder Platin müssen in einem Safe gelagert werden, damit sie versichert sind. Erkundige dich bezüglich der Versicherungsbedingungen bei Bedarf bei deinem Versicherungsunternehmen.

Mehr zum Thema Sicherheit findest du in HomeFox.

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